DR. MED. HELGA
KÖRNER-HALBRITTER

Fachärztin für Hauterkrankungen
Allergologie · Lasertherapie · Präventivmedizin

Photodynamische Therapie

Die häufigste durch UV-Strahlung hervorgerufene Hautveränderung ist die aktinische Keratose, eine frühe Form von hellem Hautkrebs. Jeder zehnte Europäer über 40 Jahren ist von dieser Erkrankung betroffen, Männer doppelt so häufig wie Frauen. Nicht nur die Sonnenanbeter unter uns sind gefährdet, sondern auch Freizeitsportler und Menschen, die berufsbedingt im Freien arbeiten wie Landwirte, Dachdecker und Straßenbauer. Die aktinische Keratose ist für viele Berufszweige eine anerkannte Berufskrankheit.

Behandlungsbedarf

Unbehandelt kann sich jede einzelne Veränderung unbemerkt zum bösartigen Hautkrebs entwickeln, und das innerhalb weniger Jahre! Haben Sie den Verdacht, betroffen zu sein? Verschaffen Sie sich Sicherheit und fragen Sie Ihren Hautarzt nach aktinischer Keratose.

Diagnose aktinische Keratose. Was nun?

Die gute Nachricht ist: Aktinische Keratose kann wirksam behandelt werden, bevor daraus ein Krebs entsteht. Die innovative Photodynamische Therapie (PDT) mit kaltem Rotlicht ist die mit Abstand wirksamste Behandlungsmethode bei leichter bis mittelschwerer aktinischer Keratose der Gesichts- und Kopfhaut und erreicht Komplettheilungsraten bis 96%. Bei der PDT werden gezielt die kranken, krebsgefährdeten Zellen getötet, gesundes Gewebe wird geschont.

Wirksam & nachhaltig behandeln

Die PDT ist ein zweigeteiltes Verfahren. Zuerst wird ein verschreibungspflichtiges Gel auf die betroffene Haut aufgetragen, das drei Stunden einwirken muss. Die folgende Behandlung mit Rotlicht dauert 10 bis 20 Minuten und wird von einigen Patienten kurzfristig als schmerzhaft empfunden. Nach der Behandlung entsteht als gewünschter Therapieeffekt eine unbedenkliche entzündliche Veränderung der behandelten Areale, die nach wenigen Tagen abklingt. Die PDT hinterlässt darum keine Narben und das Hautbild ist nach der Abheilung meist deutlich verbessert.