DR. MED. HELGA
KÖRNER-HALBRITTER

Fachärztin für Hauterkrankungen
Allergologie · Lasertherapie · Präventivmedizin

Haarausfall

Hintergrund: Die Haarwurzel sind auch gegenüber bestimmten von außen zugeführten Stoffen empfindlich. Es kommt spontan oder schleichend zu einer Ausdünnung des Haarkleides. Als Verursacher kommen zahlreiche Medikamente (wie z.B. Fettsenker, die "Pille", Schilddrüsenmittel, Blutdrucksenker, Antibiotika u.v.m) oder Chemikalien (Schwermetalle) in Frage. Nach deren Absetzen wachsen die Haare meist wieder nach. Ganz besonders häufig ist der männliche Haarausfall. Umfang und Verlauf hängen von der individuellen Veranlagung, dem Alter und den männlichen Sexualhormonen ab. Je später der Haarausfall einsetzt, desto langsamer ist der Verlauf. Der Haarausfall beginnt dabei bei dem Geheimratsecken. Am Hinterkopf entsteht eine kahle Stelle (Tonsur). In der nächsten Phase fließen diese Bereiche durch Lichtung des Scheitels zusammen bis nur ein hufeisenförmiges Haarband übrigbleibt.

Behandlung: Nachdem der Hautarzt die Ursache des Haarausfalls gefunden hat, kann die entsprechende Behandlung in die Wege geleitet werden. Je nachdem ob ein androgenetisch bedingter, kreisrunder oder diffuser Haarausfall vorliegt, gibt es unterschiedliche Präparate und Therapiemaßnahmen. Manche werden eingenommen, andere wiederum direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Eine erfolgreiche Behandlung ist von der Ursache abhängig. Auch sind auf Grund eventuell auftretender Nebenwirkungen nicht alle Wirkstoffe gleichermaßen für Männer und Frauen geeignet.